Denkfehler – es sollte eben so (nicht) sein

Was ziehen wir an, wenn wir sagen: Es sollte eben so (nicht) sein

Was ziehen wir an, wenn wir sagen: Es sollte eben so (nicht) sein

Was ziehen wir an, wenn wir sagen: Es sollte eben so (nicht) sein

Das kommt drauf an, welche Grundüberzeugung wir in diesem Zusammenhang haben.

Ich habe das früher oft gesagt. Ich dachte, es sei tröstlich zu glauben, ich hätte an der Situation nichts ändern können, egal, welche Anstrengung ich an den Tag gelegt hätte.

Dadurch blieb ich im Glauben verhaftet, dass uns Dinge im Leben widerfahren, so als hätten wir selbst damit gar nichts zu tun. Ich dachte, meine Aufgabe sei, mich den Umständen zu ergeben und sie zu akzeptieren. Und dann aber nach den positiven Seiten dieser Umstände zu suchen...

Diese Haltung führt aber dazu, dass wir uns als Opfer von Umständen verstehen. Opfer können aber nichts verändern! Wer sich als Opfer sieht, wird immer mehr Umstände in sein Leben ziehen, die seine Opferrolle bestätigen.

Erst wenn wir es schaffen, unseren Teil der Verantwortung an den Umständen anzunehmen, können wir aus der Opferrolle aussteigen. Und erst dann kann etwas Neues und etwas Positives in unserem Leben entstehen.

Wir ziehen aber nicht gemäß unserer Wünsche an. Wir ziehen an nach unserem Glauben. Oder mit anderen Worten: wir ziehen an, wovon wir tief im Inneren überzeugt sind. Das ist die Ursache dafür, was sich in unserer Realität manifestiert.

Und aus: “Es sollte eben so (nicht) sein” wird: “Es ist gerade zwar so, aber so muss es nicht bleiben, denn ich kann es verändern.”

Hinterlasse eine Frage oder einen Kommentar

Ich habe den Rechtstext gelesen und akzeptiere, dass der Kommentar öffentlich ist (Dein E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht).