Denkfehler - wer das Gesetz beherrscht, müsste reich sei

Denkfehler - wer das Gesetz beherrscht, müsste reich sein

Denkfehler - wer das Gesetz beherrscht, müsste reich sein

Denkfehler - wer das Gesetz beherrscht, müsste reich sein

Wer das Gesetz der Anziehung beherrscht, müsste reich sein – das ist ein Denkfehler


Als ich angefangen habe, mich mit dem Gesetz der Anziehung zu beschäftigen und Bücher von eher unbekannten Autore zu lesen, stolperte ich immer wieder über den gleichen Gedanken: Wenn Du ein Experte für das Fach bist, warum bist Du kein Millionär und warum kennt nicht jeder Deinen Namen?

Diesem Gedanken liegen gleich 2 Denkfehler zugrunde.

Der erste: Auch der, der das Gesetz der Anziehung für seine Zwecke einzusetzen weiß, hat in seinem Leben Themen, wo die Wunscherfüllung blockiert wird.

Wir ziehen nicht an, was wir uns kräftig genug wünschen. Dann müssten wir bloß “das kräftige Wünschen” lernen und alles würde sich gemäß unserer Wünsche manifestieren.

Wir ziehen an nach unserem Glauben. Oder mit anderen Worten: wir ziehen an, wovon wir tief im Inneren überzeugt sind. Unser Glaube und unsere Überzeugung sind die Ursache dafür, was sich in unserer Realität manifestiert.

Ich kann mich mit dem Gesetz der Anziehung noch so gut auskennen und noch so viele Wünsche in mein Leben gezogen haben, wenn ich zum Thema “Reichtum” eine Überzeugung in mir trage, die mich darin blockiert Reichtum anzuziehen, dann wird es nicht geschehen.

Blockierend wirken z. B. solche Überzeugungen:

  • Geld verdirbt den Charakter
  • Reiche Menschen sind meist auf unehrliche Weise zu ihren Reichtum gekommen
  • Reichtum geht immer auf Kosten anderer
  • Geld verdienen ist schwer, viel Geld zu verdienen unmöglich
  • u.s.w.
Frag Dich jetzt mal, was Du über Reichtum denkst. Das ist es auch, was Du in Deinem Leben als Ursache setzt. Das ist es auch, was in der Realität zum Ausdruck gebracht wird.

Wenn Du also wirklich Reichtum in Dein Leben ziehen möchtest, musst Du es schaffen, negative Überzeugungen umzuwandeln.

Wir haben aber noch einen zweiten Gedankenfehler, den wir anschauen sollten.

Der zweite: Wer sich mit dem Gesetz der Anziehung beschäftigt, stößt zwangsläufig auf die Frage:Was will ich wirklich?

Es ist interessant, was dabei herauskommt, wenn man sich mal Gedanken darüber macht, warum man gerne reich sein möchte.

Ich für meinen Teil verband Reichtum immer mit Anerkennung - ich wollte also eigentlich Anerkennung. Ich verband Reichtum mit Freiheit - ich wollte also eigentlich Freiheit. Unabhängigkeit, Flexibilität, Mobilität…

Und wenn ich mich noch konkreter fragte, was ich mir mit meinem Geld am Liebsten erfüllen wollte, dann lautete meine Antwort:

Ich will leben wo ich will. Ich will einer Aufgabe nachgehen, die mir Freude macht und die mich inspiriert, anstelle Aufgaben zu erledigen, die mir jemand zuteilt. Ich will eine Aufgabe, die für andere Menschen eine Bereicherung ist. Ich will selbst entscheiden können, wann ich dieser Aufgabe nachgehe und wann ich meine Freizeit genieße. Ich will über die finanziellen Mittel verfügen, die mir erlauben, meinen Leidenschaften nachzugehen. (Das sind bei mir übrigens gutes Essen und wandern in der Natur...)

Als mir diese Punkte bewusst wurden, wurde mir auch bewusst, dass ich eigentlich gar nicht das Ziel hatte, reich zu sein, und dass ich für diese, meine Ziele gar keine Millionen brauche.

Ich bin also heute keine Millionärin. Aber ich habe mir das, was ich mir tief im Inneren wünsche, erfüllt. Ich arbeite in einem Angestelltenverhältnis, mache aber zu 95% nur Aufgaben, die ich machen will und die mir Spaß machen. Mein Chef ist sogar glücklich, mir keine Aufgaben geben zu müssen, da es von alleine läuft.

Menschen, die auf meine Fortbildungen gehen, sagen, dass sie danach inspirierter, zuversichtlicher und motivierter sind. Ich lebe in der Nähe von Barcelona in einem wunderschönen Ort, wo ich mich zuhause fühle und mir das Herz aufgeht. Ich kann die meiste Arbeit von zuhause erledigen und strukturiere mir meinen Arbeitstag so, wie es zu meinem Leistungsrhythmus passt. Und vor zwei Monaten habe ich auch noch eine Gehaltserhöhung von + 30% bekommen. Ich bin keine Millionärin, aber ich empfinde mich als reich :-)

Frag Dich also: Was will ich?
Und frag Dich dann: Was erhoffe ich zu bekommen, wenn ich das habe?
Diese beiden Fragen geben Dir einen Hinweis darf, was Deine eigentlichen Wünsche sind.

Vielleicht wird sich dann nicht der Reichtum manifestieren, aber vielleicht das, was Du damit erreichen wolltest.

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