Warum man besser nicht affirmieren sollte, wenn man schlecht drauf ist

Warum man besser nicht affirmieren sollte, wenn man schlecht drauf ist

Warum man besser nicht affirmieren sollte, wenn man schlecht drauf ist

Warum man besser nicht affirmieren sollte, wenn man schlecht drauf ist

Fehler – Affirmieren, wenn man schlecht drauf ist.

In der Literatur zum Gesetz der Anziehung liest man häufig davon, dass man positive und stärkende Affirmationen nutzen soll, die möglichst häufig wiederholt werden. Dahinter steht die Erkenntnis, dass das bewusste Wiederholen von positiven Sätzen mit der Zeit ins Unterbewusstsein tritt und dort zur gewünschten Entfaltung führt. Man kann sich das Unterbewusstsein wie ein Glas mit schmutzigem Wasser vorstellen. Die bekräftigende Affirmation ist wie destilliertes Wasser, das tropfenweise in das Glas gegeben wird. Mit der Zeit wird das schmutzige Wasser durch das destillierte Wasser ausgetauscht, so dass am Ende in Deinem Glas (Unterbewusstsein) nur noch sauberes Wasser (bekräftigende Glaubenssätze) vorhanden sind. Soweit so gut.

Grundsätzlich stimmt das, aber…

Allein, wenn man das Bild des schmutzigen Glases nimmt, wird deutlich, dass es lange dauert, bis das Wasser vollständig sauber ist. Du brauchst ein hohes Maß an Disziplin und Ausdauer, damit Dir auf dem Weg nicht die Puste ausgeht. Und es dauert ziemlich lang, bis Du überhaupt eine Besserung erkennst. Wenn Du aber lange Zeit keine Besserung erkennst, glaubst Du, dass Dein Bemühen keine Wirkung hat. Dein Glaube an die Wirksamkeit ist für den Erfolg aber viel wichtiger als die Wiederholung der Glaubessätze. Wenn Du nämlich an der Wirksamkeit Deiner Affirmationen zweifelst, wirst Du trotz regelmäßiger Wiederholung keine positiven Resultate erzielen. Du blockierst sie dann mit Deinen eigenen Zweifeln. Du erinnerst Dich vielleicht, dass das Gesetz der Anziehung nicht nur Positives anzieht, sondern all das, woran Du tief im Inneren glaubst.

Ich persönlich habe ziemlich schlechte Erfahrungen damit gemacht, positive Affirmationen zu wiederholen, während ich mich in einem moralischen Tief befand. Es schien, dass der Schmutz in meinem Glas dann besonders festgetrocknet und hartnäckig war. Es war sogar so, dass ich mich nach den Affirmationen noch schlechter fühlte, als vorher. Ich spürte regelrecht, dass Bewusstsein und Unterbewusstsein energetisch nicht übereinstimmten und ich sie mit meinen „Friede-Freude-Eierkuchen-Gehabe“ noch weiter auseinandertrieb.

Ich habe damit aufgehört, mich mit positiven Affirmationen zu traktieren, wenn ich schlecht drauf bin. Ein schmutziges Glas bringt immer schmutziges Wasser hervor, ganz gleich, wie sauber das eingeschenkte Wasser auch ist. Bevor Du sauberes Wasser ins Glas einschenkst, solltest du dich vergewissern, dass dein Glas auch sauber ist. Dein Unterbewusstsein muss empfänglich für positive Affirmationen sein, und das geht anfangs am leichtesten, wenn man nur affirmiert, wenn man gut drauf ist.

Wenn ich heute schlecht drauf bin, akzeptiere ich das. Ich weiß, dass es morgen wieder anders sein wird und versuche mich nicht mehr von meinem Tief abzubringen, sondern gestehe mir diese Zeit des Tiefs zu. Sobald ich wieder gut gelaunt bin, stelle ich mithilfe einer Meditation sicher, dass ich meinen Geist zur Ruhe bringe und mich so empfänglich für die positiven Affirmationen mache. Ein Bsp. für eine solche Meditation ist die Übung der liegenden Chakrenatmung.

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