Fehler - im Groll loslassen

Fehler - im Groll loslassen

Fehler - im Groll loslassen

Fehler - im Groll loslassen

Loslassen wird als eine der wichtigsten Aufgaben auf dem Weg zum inneren Frieden beschrieben. Erst, wenn wir loslassen, kann Raum für Neues entstehen. Doch was bedeutet eigentlich genau loslassen?

Wenn Dich jemand schlecht behandelt und Du Dir vornimmst, diesem Menschen künftig keine Aufmerksamkeit mehr zu schenken, sondern ihn zu ignorieren. Ist das dann loslassen?

Wenn Du jemanden verlierst und Du entscheidest, deshalb keine Träne mehr zu vergießen. Ist das dann loslassen?

Nein. Es sind eher Bewältigungsstrategien auf Ereignisse, denen man hilflos gegenüber steht. Loslassen ist weit mehr als das.

Bevor wir loslassen können, müssen wir zuerst akzeptieren. Dabei ist das Akzeptieren etwas grundlegend anderes als sich mit etwas abfinden. Im Akzeptieren liegt die aktive Tat der Hingabe. Wenn wir die Wirklichkeit akzeptieren, nehmen wir sie vollkommen an, ohne jede Hoffnung auf Veränderung. Solange wir noch im Groll sind und versuchen, die Wirklichkeit loszulassen, kommt sie über die Hintertür zu uns zurück - immer wieder. Und sie bleibt hartnäckig in unserem Leben, bis wir unsere Lektion lernen und endlich zu akzeptieren bereit sind. Hierbei ist Groll nicht gleichbedeutend mit Zorn. Dieser Groll, von dem ich hier spreche ist die Weigerung, die Wirklichkeit zu akzeptieren. Groll ist also auch der Versuch, mit seinem beschränkten Geist, die Wirklichkeit verändern zu wollen.

Akzeptieren ist kein Ablauf den wir rational herbeiführen können. Wir können diesen Prozess auch nicht “unbeschadet” überstehen. Es gehört zu diesem Prozess dazu, zu scheitern, zu verzweifeln und sich hilflos zu fühlen. Meist erfolgt die Akzeptanz nachdem wir alles versucht haben und einsehen, dass wir nichts (mehr) tun können. Wir geben auf und uns damit hin. Wenn das passiert, dann spüren wir die Veränderung sofort. Alles wird schwer und danach direkt leicht. Es verliert von einem Moment auf den Anderen seine Bedeutung. Dann erst sind wir bereit, wirklich loszulassen.

Obwohl ich die Erfahrung gemacht habe, dass sich dieser Prozess nicht beschleunigen und vor allem nicht überspringen lässt, lässt er sich von einem Ritual bewusst begleiten. Lies jetzt dazu den Beitrag zu Ho’oponopono <-klick

sohumraya Namasté

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