Fehler - zu früh aufgeben

Fehler - zu früh aufgeben

Fehler - zu früh aufgeben

Fehler - zu früh aufgeben

Fehler – zu früh aufgeben

Überall wird darüber gesprochen, dass wir eine Konsumgesellschaft seien. Damit ist nicht nur gemeint, dass wir viele materielle (oft auch überflüssige) Güter anhäufen, sondern es obendrein auch ein Leichtes geworden ist, an fast alle materiellen Güter zu gelangen. Ob wir es uns leisten können, oder nicht, ist erstmal zweitrangig. Das Gleiche gilt für andere Lebensbereiche. Wir können „relativ“ leicht einen Partner finden, „relativ“ einfach von (leichten) Krankheiten befreit werden und sehr leicht an gewünschte Informationen kommen. Selbst unser Bewusstsein ist von ständigen Reizen umgeben, die es konsumiert.

Durch diese Einfachheit verlernen wir, dass es auch dazu gehört, etwas nicht „so schnell“ zu bekommen. In vielen meiner Coachings stelle ich immer wieder fest, dass den meisten vor allem Geduld und Frustrationstoleranz schwer fällt - vor allem, wenn wir etwas wiederholt üben müssen, aber keine Veränderung erkennen können. Mir selbst fällt das Aushalten dieser Unveränderlichkeit manchmal so schwer, dass es sich bisweilen sogar als körperlicher Schmerz äußert. Auf der Verstandesebene kann ich mir das erklären, aber noch hab ich hier reichlich Arbeit vor mir ;-).

Beim Lernen einer Sprache erscheint uns das nachvollziehbar. Wir üben und üben, und es gibt Tage, da scheint sich nichts zu verändern. Wir scheinen auf dem gleichen Niveau zu sein, wie vorher. Bis plötzlich, eines Tages, sich das ursprüngliche Kauderwelsch wie Puzzleteile zusammensetzen und wir einzelne Worte oder ganze Sätze verstehen.

Bei der Manifestationsarbeit sieht das etwas anders aus. Wir üben und wenn sich nicht sofort etwas verändert, geben wir auf. Warum?

  • Das liegt zum einen daran, dass uns manche Bücher vermitteln, es sei ganz einfach, seine Wünsche zu manifestieren. Wir schenken diesen Aussagen unseren Glauben, und wenn es nicht klappt, zweifeln wir entweder an uns selbst (ich bin zu doof; ich hab es nicht verdient etc.), oder an der Wirksamkeit der Methode (das ist totaler Unsinn; wieder jemand, der mich zu betrügen versucht).
  • Zum anderen hat es was damit zu tun, dass wir nicht genau wissen, ob unsere Übungspraktik korrekt ausgeführt wird. Wir meinen, das Ergebnis zu brauchen, um beurteilen zu können, ob es funktioniert hat oder nicht. Und das Ergebnis lässt eben manchmal auf sich warten.
  • Es ist wichtig, dass Du trotz dieser Unsicherheiten mit Deiner Praxis weiter machst und darauf vertraust, dass sich jedes Mal etwas verändert und Dich Deinem Ziel näher bringt. Auf neurologischer Ebene würdest Du die Veränderungen auch direkt messen können. Da wir das zuhause aber nicht können, vertraue darauf, dass es passiert. Wenn Du aufmerksam bist, und ein Gefühl für Deine Gedankengänge entwickelt hast, wirst Du tatsächlich die Veränderung auch erkennen können. Aber das bedarf ebenfalls einer Übung.

    Tipps zur Umsetzung

    Orientiere Dich daran, was sich gut anfühlt und leicht ist. Suche die Übungen nicht danach aus, welches Ergebnis Du anziehen willst, sondern suche die Übungen danach aus, wie leicht sie Dir fallen. Gerade zu Beginn brauchst Du Erfolgserlebnisse, die sich nicht im Ergebnis äußern, sondern darin, wie viel Freude Dir die Übung an sich macht. Wenn Du eine Weile diese Übungen durchgeführt hast, werden Dir Übungen, die etwas mehr Bewusstseinskontrolle bedürfen, ebenfalls leichter fallen.

    Schau unter dem Menüpunkt Mein Gesetz der Anwendung / Parktische Übungen direkt, ob Dich eine Übung anspricht und probiere sie aus. Erzähle mir über das Kontaktformular oder auf Facebook gerne, wie es Dir mit der Übung gegangen ist.

    *Die erfolgreiche Anwendung des Gesetzes der Anziehung ist nicht gleich mit der erfolgreichen Anwendung bestimmter Vokabeln und der Grammatik in einer Fremdsprache. Die erfolgreiche Anwendung der Gesetze ist vielmehr das Verinnerlichen der gesamten Kultur über die Anwendung der Sprache. Also das, was sich auf natürliche Weise scheinbar wie aus dem Nichts heraus einstellt, wenn Du beginnst, in der neuen Sprache zu denken und zu träumen.

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