Praktische Übung – Drehbuch schreiben

Praktische Übung – Drehbuch schreiben

Praktische Übung – Drehbuch schreiben

Praktische Übung – Drehbuch schreiben

Diese Übung ist aus dem Buch Wunschefüllung-die 22 Methoden von Esther und Jerry Hicks.

Das Drehbuchschreiben hat das Ziel, Dich Deiner Wunschvorstellung 100% hinzugeben und eine Weile in der entsprechenden Schwingung zu verweilen. Es ist in gewisser Weise eine aktive Meditation. Wenn man Meditation als bewusste Ausrichtung auf eine Sache betrachtet, ist jedes „im Geist halten und drauf herumdenken“ eine Meditation. Diese Ansicht teile ich übrigens voll und ganz.
Die Methode des Drehbuchschreibens ist eine Form des Tagebuchschreibens. Man kann sie auf zweierlei Weise nutzen.

  1. Für etwas, was man sich wünscht.
  2. Für etwas, was man aus der Vergangenheit verarbeiten möchte.
Im ersten Fall formulierst Du Deinen Wunsch und beginnst, drum herum eine blumige und detailreiche Geschichte zu erzählen. Du gehst beim Schreiben davon aus, dass sich dieser Wunsch bereits erfüllt hat. Du beschreibst Details, die ermöglichen, die Bilder Deiner Vorstellung vor sich zu sehen.
Im zweiten Fall schreibst Du Deine Vergangenheit um. Du nimmst eine Situation aus der Vergangenheit, die Dir bspw. wehgetan hat und noch heute eine negative Wirkung bei Dir hat. Unser Gehirn speichert die Erinnerung, unser Körper speichert die damit verbundene Emotion. Das ist eine wichtige Erkenntnis, denn sie ermöglicht uns, dem Körper eine neue Emotion zur selben Erinnerung zu geben. Du nutzt also das Drehbuchschreiben dazu, Deiner Erinnerung eine positive Emotion zu verleihen.
Du erzählst in Deinem Drehbuch die vergangene Situation, die sich ereignet hat und schreibst dann, wie Du in dieser Situation bspw. eine tiefe Zuversicht und Stärke in Dir gespürt hast. Und dann erzählst Du die Geschichte des Superhelden, der sich über jede Widrigkeit erhebt und zusätzlich aus der Erfahrung lernt. Du bist frei in Deiner Geschichte. Nutze diese Freiheit!

Tipps zur Umsetzung
Tipps zur Umsetzung

  1. Schreibe in der Gegenwartsform – so als befändest Du Dich gerade tatsächlich in Deinem Drehbuch.
  2. Beschreibe, was Deine einzelnen Sinne wahrnehmen. Was riechst Du, kannst Du etwas schmecken, wie fühlt es sich an, etwas anzufassen.
  3. Mache Vergleiche mit Gefühlen oder Zuständen, die Dir vertraut sind und ein gutes Gefühl geben, damit Du eine Verknüpfung zu Bekanntem herstellst.
  4. Spinne weiter: was wird jetzt, da sich der Wunsch erfüllt hat, möglich. Wie geht es jetzt weiter? Bsp. Du bist gesund – und nun? Was machst Du mit dieser Gesundheit? Tanzen? wie fühlt sich das an?
  5. Beziehe Gespräche mit Freunden oder Bekannten mit ein. Was sagen sie zu Dir oder über Dich, nachdem sich Dein Wunsch erfüllt hat? Wie fühlt sich das an – schreib alles auf!
  6. Stelle sicher, dass Du Dein Drehbuch an einem Ort aufbewahrst, bei dem Du sicher sein kannst, dass niemand es zu lesen bekommt. Es ist wichtig, dass Du frei von allen Zwängen schreibst. Auf keinen Fall darf der psychologische Effekt der sozialen Erwünschtheit eintreten. Dieser meint, dass wir dazu neigen, das zu sagen (hier zu schreiben), von dem wir glauben, dass es andere für ok halten. Du musst aber frei bleiben können. In dem Moment, wenn Du Dein Drehbuch in der Befürchtung schreibst, jemand könnte es lesen, verändert sich Dein Drehbuch – Du schreibst es nicht mehr für Dich, sondern für andere. Wenn das passiert – hör damit auf. Es wird eher kontraproduktiv.
  7. Schreib mit der Hand! Das Schreiben mit der Hand setzt im Gehirn Prozesse in Gang, die Du mit dem Tippen nicht in Gang setzt. Außerdem werden noch während des Schreibens neue Verknüpfungen hergestellt, die beim Tippen ausbleiben. Es ist, als würden sich beim Schreiben mit der Hand neue Spuren im Gehirn entwickeln, während bei Tippen „nur“ Vorhandenes abgerufen wird. Wenn Du partout mit dem Handschreiben nicht zurechtkommst, mach es gerne auf dem PC, bevor Du es ganz sein lässt.  
  8. Spiel mit unterschiedlichen Arten herum: an einem Tag beschreibst Du jedes noch so kleine Detail einer einzigen Szene Deines Drehbuchs. An einem anderen Tag erzählst Du eine etwas oberflächlichere Geschichte mit mehreren zusammengehörenden Szenen. Schau, wie sich diese beiden Ansätze unterscheiden.
  9. Hab unbedingt Spaß dabei! Diese Methode soll sich leicht und gut anfühlen. Achte darauf, dass es immer dabei bleibt und höre damit auf, oder pausiere, wenn es, warum auch immer, grade nicht leicht und schön ist.
 
Am Anfang fiel es mir schwer, mich einer Heldenstory hinzugeben. Ich fühlte mich seltsam. Ich brauchte ein paar Anläufe. Interessanterweise fiel es mir leichter, meine Vergangenheit umzuschreiben, als meine Wunschzukunft zu skizzieren. Deshalb habe ich die Methode lange Zeit vor allem als Vergangenes Drehbuch genutzt. Die Ergebnisse waren sehr positiv. Ich habe dadurch wirklich Frieden mit ein paar Situationen schließen können.
Probiere diese Methode aus und schreib mir gerne von Deinen Erfahrungen.
 
Form Nutzen Schwierigkeitsstufe eignet sich für
Schreiben
Manifestieren
 
Schwingungsenergie erhöhen
Wünsche anziehen
Vergangenes verarbeiten
sich gut fühlen
 leicht Anfänger, alle

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