Unsere Grenzen hängen davon ab, wo wir sie sehen

Wie wir Grenzen überwinden

Wie wir Grenzen überwinden

Wie wir Grenzen überwinden

Der Kenianer Eliud Kipchoge hat als erster Mann die zwei Stunden Marke im Marathon unterschritten. Seit mehreren Jahren verfolgt der Kenianer das Ziel, den Marathon unter zwei Stunden zu laufen. 2017 verpasste er die magische Grenze nur knapp. Am 12. Oktober 2019, gelang es ihm endlich die 42,195 Kilometer in 1:59:40 Stunden zu laufen.

Der Kenianer lief auf einem eigens für ihn gesäuberten Asphalt Abschnitt. Mit einem Licht-Laser wurde ihm angezeigt, wie er laufen muss, um keine zusätzlichen Meter zu verschwenden, die ihn wertvolle Zeit gekosten hätten. Zusätzlich hatte Kipchoge 41 Pacemaker, an dessen Lauftempo er sich die gesamten 42 Kilometer orientierte.

Auch wenn seine Leistung nicht als Weltrekord gewertet wird, weil Kipchoge praktisch unter Laborbedingungen lief, können wir von diesem Beispiel eine Menge lernen.

Was können wir von Kipchoge lernen?

Kipchoge zeigt mit seinem Beispiel, dass man mit einem klaren Ziel und dem festen Glauben sein Ziel erreichen kann. Das Ganze kombiniert mit einem unermüdlichen Training führt zwangsläufig dazu, dass sich der Glaube irgendwann in der materiellen Welt bestätigt.

Viel wichtiger ist aber das!

Für mich sind die Laborbedingungen besonders interessant, die dem Kenianer halfen, sein Ziel zu erreichen. Der Kenianer hätte das Ziel wahrscheinlich aus eigener Kraft auch geschafft, aber vielleicht hätte es dafür noch ein paar Jahre gebraucht. Kipchoge war klug genug, sich eine Strategie zurecht zu legen, die ihm zu seinem Ziel verhalf - er suchte sich Unterstützung.

Wenn Du ein Ziel hast und es sich trotz Visualisierung nicht einstellt, versuche die Kipchoge Methode ;-)

Such’ Dir jemanden, der Dir helfen kann. Verbündete, die das gleiche Ziel haben. Vorbilder, von denen Du lernen kannst, weil sie einst an Deiner Stelle waren. Pacemaker, die Dich bestärken, wenn Dir die Puste auszugehen scheint. Wenn Du denkst, du müsstest es allein schaffen, irrst Du Dich gewaltig.

Solange Dir andere dabei helfen, an die Erfüllung deines Ziels zu glauben, nimm diese Unterstützung dankend an!

Wenn Du es erst erreicht hast, wirst Du wissen, dass es geht. Und beim nächsten Mal wirst Du es ohne die Hilfe der anderen erreichen können, weil Du schon mal am Ziel gewesen bist und gefühlt hast, was du fühlen musst, um etwas wirklich visualisieren zu können.

Jetzt, nachdem Kipchoge den Marathon unter zwei Stunden gelaufen ist, hat er die Gewissheit, dass es möglich ist. Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, dass er (und andere) es aus eigener Kraft schaffen.

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