Fake it untill you make it? Und ob!

Fake it untill you make it? Und ob!

Fake it untill you make it? Und ob!

Fake it untill you make it? Und ob!

Dieser Spruch gilt heute als eines der größten Klischees im Bereich Gesetz der Anziehung und wird immer häufiger kritisiert. Dabei ist er ziemlich treffend. Ich glaube, er wird oft einfach missverstanden. Wenn Du zum Beispiel ein großer Sänger werden möchtest, aber überhaupt nicht singen kannst, dann wird sich das auch nicht ändern, nur weil Du Dir vorstellst, auf der Weltbühne zu stehen und umjubelt zu werden. Auch wenn Du es Dir noch so lebendig vorstellst, oder sogar zu einem Casting voller Selbstvertrauen gehst – ein Sänger wirst Du dadurch nicht.

Wenn Du aber singen kannst, Dein Mut Dich vor einem großen Publikum aber immer verlässt, dann kann Dir das „fake it till you make it“ sehr wohl helfen.

Der Unterschied, ob Du damit erfolgreich bist, hängt nicht davon ab, ob die Methode der Selbsttäuschung an sich wirkt. Der Erfolg hängt davon ab, WAS Du zu faken versuchst. Täuschst Du Kompetenzen vor, die Du nicht hast, wirst Du scheitern. Täuschst Du hingegen Verhaltensweisen vor, dann kann diese Täuschung Dich selbst und andere wirksam überzeugen.

Während der Corona Quarantäne nehme ich regelmäßig an einem online Zumba Kurs teil. Und obwohl ich in einem geschlossenen Raum ganz allein bin, vergleiche ich mein Getanze mit dem meiner Zumbalehrerin, und – wie kann es anders sein – ich schäme mich. Im Vergleich zu ihren geschmeidigen Bewegungen, tanze ich wie ein Stampfer. Sie ist eine Latina, während ich naja…es eben nicht bin…

Nun brauche ich mir nicht vormachen, dass ich wie meine Zumbalehrerin tanze. Diese Selbsttäuschung wird mir nur Tränen bescheren. Aber ich kann mir vormachen, dass ich mich beim Tanzen gut fühle, ganz gleich ob es genauso aussieht, wie bei meiner Lehrerin. Ich muss mich nicht vergleichen. Ich kann mir einfach vormachen, dass ich mich an der Aktivität erfreue. Ich habe während des Tanzens gedacht: Was ist eigentlich, wenn ich mich genau jetzt nicht mehr schämte. Noch viel mehr: Wie würde ich tanzen, wenn ich mich toll finden würde und voller Stolz tanzte. Ich habe mich tatsächlich deutlich besser gefühlt. Das werde ich jetzt häufiger machen.

Du bist dran!

Welches Verhalten würdest Du gerne verändern? Wenn Du etwas ausgewählt hast, überlege Dir, wie Du Dich stattdessen gerne fühlen würdest. Erinnere Dich daran, wie sich dieses Gefühl anfühlt. Und jetzt tu so, als würdest Du es auch in diesem Zusammenhang spüren. Wie würdest Du Dich jetzt verhalten? Würde sich Deine Körpersprache unter dem neuen Gefühl verändern? Würdest Du vielleicht lauter sprechen, oder Dich aufrichten? Nimm Dir ausgiebig Zeit dafür, Dir vorzustellen, wie Du Dich mit dem neuen Gefühl verhalten würdest. Und woran könnten bspw. andere erkennen, dass Du ein anderes Gefühl hast? An welchem Verhalten würden sie das besonders erkennen?

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sohumraya Namasté

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