Was wir in unser Leben ziehen und nicht mehr herauslassen

Was wir in unser Leben ziehen und nicht mehr herauslassen

Was wir in unser Leben ziehen und nicht mehr herauslassen

Was wir in unser Leben ziehen und nicht mehr herauslassen

Viele haben Schwierigkeiten mit der Vorstellung, dass wir selbst die Ursache dafür sind, was uns im Leben widerfährt. Solange es sich um Angenehmes handelt sind wir gerne mitverantwortlich. Sobald es aber unangenehme oder gar schreckliche Dinge sind, gehen wir auf Distanz und denke gern: “Mit mir hat das nichts zu tun. Ich bin anders. Ich würde das nie tun.”

Und doch können wir nicht ignorieren, dass alles was in unserem Leben ist, dort ist, weil wir erlaubt haben, dass es Raum bekommt. Das betrifft sowohl das Gute wie das Schlechte. Wir geben den Dingen Raum, indem wir an Ihre Existenz glauben. Damit lassen wir sie in unser Leben. Und indem wir wiederholt an diese Dinge denken, lassen wir sie nicht mehr aus unserem Leben heraus. Diese beiden Punkte sind allein unser Anteil an dem, was passiert.

Zum Beispiel:

Wenn jemand Dich verletzt hat, kannst Du auf unterschiedliche Arten darauf reagieren. Du kannst es als unangenehmes Ereignis voller Schmerz anerkennen, dann aber zur Tagesordnung übergehen und loslassen. Oder Du kannst aus diesem Ereignis eine ganze Geschichte machen. Vielleicht kennst Du solche Gedanken: “Wie oft habe ich schon gesagt, dass mich das verletzt. Trotzdem macht die Person es wieder. Sie scheißt auf meine Gefühle. Wenn die Person sich nicht bei mir entschuldigt, dann will ich nichts mehr mit ihr zu tun haben. Ich will, dass die Person versteht, dass sie falsch gehandelt hat” etc.

Damit wird einem Ereignis viel mehr Raum gegeben, als es eigentlich verdient. Durch die Geschichte sorgen wir dafür, dass wir immer wieder an den Schmerz erinnert werden, und wir leiden noch viel länger, als das Ereignis selbst uns leiden ließ.

Wir müssen damit aufhören, unangenehmen Dingen Raum zu geben. Wir müssen sie loslassen und stattdessen den freien Raum mit Schönem füllen. Wir gewinnen nichts, wenn wir auf unser Recht beharren. Denn das Beharren tut nichts weiter, als das Leid in unserem Leben festzuhalten. Erst wenn wir loslassen können unsere Wunden heilen und geben damit anderen die Möglichkeit, es uns gleich zu tun.

sohumraya Namasté

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