Die Poppersche Falsifikation unterstützt ein positives Mindset

Wie Dir die Poppersche Falsifikation bei einem positiven Mindset helfen kann?

Wie Dir die Poppersche Falsifikation bei einem positiven Mindset helfen kann?

Wie Dir die Poppersche Falsifikation bei einem positiven Mindset helfen kann?

Popper…WAS? Die Poppersche Falsifikation ist benannt nach dem Erfinder Karl R. Popper. Aber dazu gleich mehr. Erstmal etwas darüber, wie wir ticken.

Wir neigen dazu, aus einer einzelnen Erfahrung auf die Allgemeinheit zu schließen. Hinzu kommt, dass wir besonders aufmerksam für negative Ereignisse sind. Die Folge ist, dass wir gedanklich eine Welt konstruieren, die vorrangig aus negativen Vorstellungen besteht.

Und dann unterliegt der Mensch noch dem sogenannten Confirmation Bias (dem Bestätigungsfehler). Wir neigen obendrein dazu, unsere eigene Sichtweise zu bestätigen, indem wir alles, was zur Bestätigung beiträgt willkommen annehmen und alles, was der Bestätigung wiederspricht einfach ignorieren.

Ergo: Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt. Gefallen tut sie uns am meisten, wenn sie negativ ist – danach sind wir süchtig. Und wir suchen den ganzen Tag nach Beweisen für die Echtheit dieser (unseren) Welt.

Wie kann uns jetzt ein positives Mindset und wie die Poppersche Falsifikation helfen?

Dazu sehen wir uns kurz an, was sich hinter einem positiven Mindset und was sich hinter der Popperschen Falsifikation verbirgt.

Positives Mindset:
Die Gedanken auf die positiven Aspekte zu lenken, sich und seine Fähigkeiten zu vertrauen und die Zukunft als Chance zu betrachten (nicht als Bedrohung).

Poppersche Falsifikation:
Anstatt eine Theorie zu verifizieren (zu bestätigen), fordert die Poppersche Falsifikation von uns unsere Theorie zu falsifizieren (zu widerlegen).

Die Poppersche Falsifikation kann uns dabei helfen, zu verstehen, dass unsere Wahrheit eine subjektive Wahrheit ist. Wir verstehen also, dass es neben unserer Wahrheit auch andere Wahrheiten geben kann. Wenn wir uns zum Ziel setzen ein positives Mindset zu kultivieren, dann können wir die Falsifikation anwenden, um unsere negativen Glaubenssätze zu widerlegen.

Ein Beispiel
Wir haben zum Beispiel einen Chef, den wir nicht ausstehen können. Alles an ihm erscheint uns abstoßend. Doch mit dieser Sichtweise verderben wir uns nur den Job und unseren Tag. Ein positives Mindset lässt sich aber erst kultivieren, wenn wir daran glauben können, dass es neben all dem Negativen, das wir sehen, auch Positives gibt. Jetzt kommt die Falsifikation ins Spiel.

Unsere Aufgabe als guter Wissenschaftler, oder sagen wir besser: als guter Beobachter ist, auf die Suche nach der Widerlegung unserer eigenen Theorie zu gehen.

Konkret sieht das so aus: Wir glauben, unser Chef sei abstoßend? Dann suchen wir als Nächstes nach Menschen, die diese Meinung nicht haben. Die unseren Chef vielleicht sogar anziehend finden. Allein die Existenz dieser Menschen widerlegt bereits unsere Theorie. Nun können wir damit beginnen, uns auf das Positive zu konzentrieren.

Sprich doch einfach mal mit diesen Menschen und frage sie, was sie an Deinem Chef besonders schätzen. Achte darauf, dass Du ihre Meinung nicht als unrelevant abtust, sondern bleib neugierig für das, was sie sagen.

Wisse, dass es eine Entscheidung ist, das Positive zuzulassen. Wisse aber auch, dass Du nicht zu jedem Zeitpunkt die Kraft haben kannst, diese Entscheidung zu treffen. Wenn Du merkst, dass sich etwas in Dir sträubt, diese Entscheidung zu treffen, dann erlaube Dir, es vorerst nicht zu tun. Sei geduldig mit Dir. Das ist aber kein Freifahrtschein, wieder in Deine negative abneigende Schwingung zu gehen. Darüber bist Du jetzt hinweg. Jetzt beginnt die Phase der Heilung.

Die Poppersche Falsifikation ist eine hervorragende Methode, negative Glaubenssätze und ein negatives Mindset aufzulösen und Dich stattdessen auf Positives zu konzentrieren.

Du bist dran!
Welchen negativen Glaubenssatz möchtest Du widerlegen? Geh jetzt auf die Suche nach Gegenbeweisen!

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sohumraya Namasté

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